Midlife-Krise

Midlife-Krise: Ist das alles gewesen?

Die Jungen suchen nach dem „Non plus ultra“. Mit 30-35 Jahren hat man Frau, Kinder, Beruf und Reihenhaus. Mit 45-50 sind Bücher und Zeitschriftenartikel geschrieben und Vorträge gehalten; die Kinder fliegen aus. Die berufliche Tätigkeit befriedigt nach wie vor, aber trotzdem merkt man langsam aber sicher: „das war’s“. Die Frage taucht auf: „Ist das alles gewesen?“. Man spürt, dass die nächsten 10 bis 15 Jahre nichts wesentlich Neues mehr bringen werden. Auch ich spürte dieses Gefühl – Midlife-Krise genannt. 

Der Glücksforscher Bruno S. Frey: „Junge Menschen sind normalerweise glücklich, weil sie mit dem Leben erst gerade angefangen haben und noch hohe Erwartungen an das zukünftige Leben haben. Geht man dann gegen 40, merkt man, dass es gar nicht so einfach ist, erfolgreich zu sein. Ältere Menschen sind wieder glücklicher. Man will keine verrückten Sachen mehr und setzt sich mehr mit dem auseinander, was möglich ist.“ Am tiefsten seien die Zufriedenheits-Werte in der Regel bei den 30- bis 50-Jährigen, halten die Glücksforscher fest.

Halbzeit

Die Hälfte der Lebensreise ist zurückgelegt oder geschafft. Der Leistungsdruck nimmt etwas ab, aber auch das Kribbeln im Bauch. Ich brauchte mindestens ein Jahr, um mich an die neue Perspektive zu gewöhnen. Das Leben nimmt seinen Lauf. Auch in der zweiten Lebenshälfte bilden Familie und Beruf das Fundament, die beiden Lebenssäulen bleiben die Basis der Zufriedenheit. Die Orientierung geht etwas mehr nach innen: wer bin ich? Aber es ist ja erst Halbzeit.

Vielleicht geniessen wir die neu entdeckten Hobbys:

  • Velofahren, Wandern und Walking. Besonders angetan haben es uns die Radtouren entlang der deutschen Ströme: Donau, Rhein, Mosel, Main, Elbe. Immer wieder erleben wir die deutsche Gastfreundschaft in Süddeutschland, Franken, Hessen und Sachsen. Als nächstes Ziel steht Hamburg auf dem Programm.
  • Ferien in den schönen Schweizer Bergen, vor allem im Wallis und in Graubünden. Am liebsten ist uns aber das Engadin mit der trockenen Luft und viel Sonne: das breite Hochtal, die Seenlandschaft, die gelben Lärchen im Herbst, der Blick in die beschneiten Berge, das romantische Fextal (da sind wir wahrscheinlich in guter Gesellschaft) und der grosse Wald oberhalb von Zernez.

    Engadin
    Unsere gemeinsame Liebe: das Engadin

Das Glück kann nicht festgehalten werden. Aber das berufliche und familiäre Umfeld hilft dem Glück auf die Sprünge.

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