Der schwarze Volkswagen

Noch ein Traum

Der schwarze VW Käfer
Der schwarze VW Käfer

Die Abbildung zeigt den VW Käfer aus meiner Jugendzeit, mit dem ich zur Zeit des Kommunismus durch Rumänien und Jugoslawien getuckert war — aus Abenteuerlust. Der Traum jedoch spielt über vierzig Jahre später.

Der schwarze Volkswagen steht seit ein paar Tagen an einer Wohnstrasse in meinem Stadtquartier. Es ist Frühling. Plötzlich stelle ich fest, dass einer der hinteren Reifen keine Luft mehr hat: Plattfuss. Ich bin erschrocken und fühle mich überfordert und unwohl. Das Ventil ist weggedrückt, die Felgen berühren den Boden. Verzweifelt suche ich nach einem Reserverad im Kofferraum, kann aber keines finden. Irgendwo muss das Ding „vergraben“ sein. Ich suche im Keller des Hauses und werde fündig. Es ist zwar ein Rad mit einem sehr alten Pneu, trotzdem möchte ich versuchen mit diesem Hilfsrad zu fahren. Ist es ein Sommer- oder Winterreifen? Und jetzt das Absurde im Traum: das Hilfsrad ist wie von Zauberhand montiert, und der Pneu füllt sich automatisch mit Luft. Der Zeitraffer funktioniert einmal mehr. Ich beobachte, wie sich der Pneu ausdehnt, bis der Wagen wieder fahrtüchtig ist. Hier endet der Traum.

Der Traum hat den schwarzen Wagen aus der Vergangenheit zurückgeholt. In diesem Zusammenhang träume ich sporadisch, dass ein Brief einer rumänischen Brieffreundin aus jener Zeit (1970) eintrifft. Das Couvert ist mit zahlreichen fremdländischen Briefmarken beklebt. Eine Marke im Wert von 4 ½ Lei ragt noch leicht über den Umschlagrand hinaus.

Link: Biografiearbeit

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