Ein Traum aus der Lebensmitte

Früher erinnerte ich mich am Morgen jeweils nur schwach an die Träume der vergangenen Stunden. Es gab jedoch eine Ausnahme, als ich im Alter von etwa 45 Jahren am Vormittag einen meiner Träume schriftlich festhalten konnte. Ich habe keine Ahnung, warum das so umfassend möglich war; offensichtlich träumte ich diesen Traum am frühen Morgen kurz vor dem Aufwachen. „Beim Träumen werden unsere geheimen Wünsche sichtbar“; diese Theorie von Freud wird durch neuere Studien in Frage gestellt. Gewisse Traummotive wiederholen sich jedoch immer wieder:
Wanderschuhe, Leistungsdruck, Bastelraum, Gratwanderung (weiter unten). Den Traum „Gratwanderung“ würde ich als Angsttraum bezeichnen, und nicht als Wunschtraum. Auch der Traum „Bastelraum“ hängt direkt mit einer Angst zusammen. Ob Wunsch oder Angst, am Morgen sind die Träume meist wieder weggewaschen…

Mein Traum von Sonntag, 20. August 1995, ca. 6 Uhr

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