Die Zeitraffer-Fahrt

Träume sind Reisen oder Fahrten im Zeitraffer. Die Träume dauern manchmal ganz kurz wie im folgenden Beispiel.

Die Abzweigung

Ich fahre mit meinem Auto durch eine Zürcher Häuserschlucht im Kreis 6. Viel zu schnell, weil hinter mir ein schwerer schwarzer Wagen drängelt. Ich sollte demnächst nach rechts abbiegen, aber die Situation ist unübersichtlich; es dunkelt bereits und die Fensterscheiben sind beschlagen. Achtung: schon ist die Abzweigung vorbei. Ich stehe auf der Bremse. Gleichzeitig kommt von rechts ein städtischer Gelenkbus, der natürlich Vorfahrt hat — haarscharf an mir vorbei. Mein Auto fährt im Traum wie auf Glatteis und dreht sich um die eigene Achse. Sehr ungemütlich. Ein Wunder, dass es nicht kracht und nicht knallt (auf Schweizerdeutsch: chlöpft)!

In dieser bedrohlichen Lage wache ich auf, schweissgebadet (im heissen Juni 2017). Der Traum der Autofahrt hat nur ein paar Minuten gedauert, der Zeitraffer war aktiv. Keine Ahnung, was der Traum bedeuten soll. Mit der Deutung bin ich vorsichtig und zurückhaltend.

Blitztraum

Einen anderen Kurztraum träume ich immer wieder. Wir sind von irgendwo an eine neue Adresse umgezogen. Am alten Ort steht immer noch ein alter Briefkasten mit meinem Namen. Während des Traums verspüre ich immer eine latente Angst, dass an der alten Adresse wichtige Post vergessen geht. Ich habe noch einen rostigen kleinen Schlüssel und versuche, den früheren Briefkasten zu leeren. Ich entnehme dem Kasten alte Zeitungen und Werbezettel. Meist hier endet der Traum.

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Ein Gedanke zu „Die Zeitraffer-Fahrt“

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