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Suchen im Traum

Es ist erstaunlich, wie viele Träume von einer (verzweifelten) Suche handeln … verschollenes Auto gesucht, vergessener Rucksack gesucht, Dokumente gesucht, Angehörige gesucht. Man kommt einfach nicht vom Fleck.  Suchen im Traum weiterlesen

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Ein Traum aus der Lebensmitte

Früher erinnerte ich mich am Morgen jeweils nur schwach an die Träume der vergangenen Stunden. Es gab jedoch eine Ausnahme, als ich im Alter von etwa 45 Jahren am Vormittag einen meiner Träume schriftlich festhalten konnte. Ich habe keine Ahnung, warum das so umfassend möglich war; offensichtlich träumte ich diesen Traum am frühen Morgen kurz vor dem Aufwachen. „Beim Träumen werden unsere geheimen Wünsche sichtbar“; diese Theorie von Freud wird durch neuere Studien in Frage gestellt. Gewisse Traummotive wiederholen sich jedoch immer wieder:
Wanderschuhe, Leistungsdruck, Bastelraum, Gratwanderung (weiter unten). Den Traum „Gratwanderung“ würde ich als Angsttraum bezeichnen, und nicht als Wunschtraum. Auch der Traum „Bastelraum“ hängt direkt mit einer Angst zusammen. Ob Wunsch oder Angst, am Morgen sind die Träume meist wieder weggewaschen…

Mein Traum von Sonntag, 20. August 1995, ca. 6 Uhr

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Reisen

Der Blog enthält mehr Träume …

Traum vom Schnellzug

In einer Januarnacht träume ich etwa vier kurze Träume, was ich feststellen kann, weil ich immer wieder aufwache: um 11:45 Uhr, 2:00 Uhr und 6:00 Uhr. Alle Träume handeln vom Reisen. In einem Traum reise ich mit dem Schnellzug von Zürich nach Schaffhausen. Die Reise dauert so lange wie eine Fernreise. Ich möchte daher ein Getränk kaufen, was aber nicht möglich ist, weil ich im Jestetter Zipfel von einem Kondukteur kontrolliert werde. Raum und Zeit spielen eine rätselhafte Rolle.

Der leere Akku

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Die Generation der Babyboomer

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die Babyboomer (Nachkriegsgeneration, Jahrgänge bis 1964) sind doppelt bevorzugt, weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufgewachsen sind. Sie erlebten nach dem Weltkrieg weder Arbeitslosigkeit noch Armut, Unfreiheit oder Hoffnungslosigkeit, hingegen den wirtschaftlichen Aufschwung. Sie profitieren in ihrem Leben zuerst von guten Bildungsmöglichkeiten und geniessen nach dem aktiven Berufsleben ein sicheres und gesundes Alter: „die Generation der Gewinner“ (NZZ am Sonntag). Der Umwandlungssatz für die Neurenten der Nachfolgenden wird bereits reduziert. Für die Babyboomer ist es fast selbstverständlich geworden, im materiellen Wohlstand aufzuwachsen und zu leben. Daher treten für das Glück eines Menschen andere Werte in den Vordergrund: die sozialen Beziehungen, eine befriedigende und herausfordernde Tätigkeit und ein selbstbestimmtes und gesundes Leben. Auf einer Newsweek-Liste der 100 konkurrenzfähigsten Staaten belegen die Schweiz (2), Deutschland (12) und Oesterreich (18) Toppositionen. 2010 wurden die Länder wieder einmal nach den fünf Kriterien Wirtschaftsdynamik, Bildung, Gesundheit, politisches Umfeld und Lebensqualität beurteilt. Im Weltglücksbericht der UNO 2017 sind die Top-Fünf-Ränge von Ländern aus Westeuropa belegt: Auf Norwegen folgen Dänemark, Island, die Schweiz und Finnland. Die Zeitschrift Lancet hat die Gesundheitsversorgung in 195 Ländern untersucht. Auf einer Skala von 0 bis 100 erreichte Andorra im Jahr 2015 mit 94,6 die Bestnote, Platz zwei belegt Island, gefolgt von der Schweiz, Schweden und Norwegen. Die Generation der Babyboomer weiterlesen

Mein Vater und die Arbeit

Mein Vater zeigte uns Kindern wenig Emotionen, er war kaum fähig, über Gefühle zu sprechen. Trotzdem war mein Vater für mich ein grosses Vorbild, weil er mich wichtige Dinge lehrte: Zielstrebigkeit, Selbständigkeit, Arbeitswille und Arbeitseinsatz. Sein Lebensziel war, selbständig zu sein und ein eigenes Milchgeschäft zu führen. Am 18. Oktober 1955 schrieb er an die Einwohner des Vogelsang-Quartiers in der Stadt Winterthur: Als Nachfolger von Herrn Näf möchte ich Sie recht herzlich begrüssen. Als Fachmann der Milchbranche ist es mein Bestreben, im Geschäft und auf der Tour Sie stets zur vollen Zufriedenheit zu bedienen und Ihr Wohlwollen und Vertrauen in jeder Beziehung zu schätzen. Sollten mir trotzdem Fehler unterlaufen, wie dies nach menschlichem Ermessen vorkommen kann, so bitte ich Sie höflich, mir dies sofort mitzuteilen. Genehmigen Sie, sehr geehrter Konsument, die Versicherung meiner vorzüglichen Hochachtung.

15 Stunden Arbeitstag

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