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Meine zweite Mutter

Als mein Vater 1955 das Milchgeschäft übernahm, versprach meine Mutter, ihm dabei zu helfen und den Milchladen zu führen. Aber wer sollte den grossen Haushalt mit den kleinen Kindern betreuen? Was lag näher als die alleinstehende Schwester meiner Mutter anzufragen! Die hilfsbereite Tante Ida sprang in die Bresche, kochte, putzte, machte die Wäsche, half den Kindern bei den Schulaufgaben, tröstete uns, schlichtete Streit, sang und betete mit uns und wurde zu unserer Erzieherin und fast zu einer zweiten Mutter, aber nur fast. Ida zementiert das traditionelle Rollenbild der Frau als Hausfrau und Mutter, auch wenn es nicht ihre eigenen Kinder sind. Sie schenkte uns eher zuviel als zuwenig Liebe. Meine zweite Mutter weiterlesen

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Das Rätsel

Es ist wertvoll, die Brüche in der Biografie zu erkennen und beschreiben.

Abbruch

Der Abbruch ist ein Symbol für die Pubertät.

Abbruch
Alles muss weg

Die Pubertät ist ein schwieriges und dunkles Kapitel. Es erwacht ein unbestimmtes Sehnen nach dem grossen Abenteuer. Der Jugendliche schlüpft in verschiedene Rollen und probiert diese wie Kleidungsstücke an. Der bekannte Kinderarzt Remo Largo meint, die wichtigste und schwierigste Phase im Leben des Menschen sei der Uebergang zum Erwachsensein: „In dieser Lebensphase haben die Jugendlichen drei grosse Herausforderungen zu bewältigen: sie lösen sich von ihren Eltern ab, sie müssen sich sozial integrieren, sie müssen eine Ausbildung machen und eine Anstellung finden“. All das sei unglaublich anspruchsvoll.  Das Rätsel weiterlesen

Midlife-Krise

Midlife-Krise: Ist das alles gewesen?

Die Jungen suchen nach dem „Non plus ultra“. Mit 30-35 Jahren hat man Frau, Kinder, Beruf und Reihenhaus. Mit 45-50 sind Bücher und Zeitschriftenartikel geschrieben und Vorträge gehalten; die Kinder fliegen aus. Die berufliche Tätigkeit befriedigt nach wie vor, aber trotzdem merkt man langsam aber sicher: „das war’s“. Die Frage taucht auf: „Ist das alles gewesen?“. Man spürt, dass die nächsten 10 bis 15 Jahre nichts wesentlich Neues mehr bringen werden. Auch ich spürte dieses Gefühl – Midlife-Krise genannt.  Midlife-Krise weiterlesen

Menschen brauchen das Gespräch

Jeder Mensch braucht Kommunikationspartner und das Gespräch, um sich auszutauschen. Ich bin überzeugt, dass ein Mensch ohne Gespräche früher oder später in eine Depression fallen wird. Dank des tollen familiären und beruflichen Umfeldes können sich die Schatten nicht auf die Seele legen. Man spricht über seine Probleme, man kann seine Situation spiegeln und spiegeln lassen, man lacht, man schätzt die Stabilität einer Partnerschaft, man tankt Selbstbewusstsein! Dieser Grundsatz gilt gleichermassen für extravertierte und introvertierte Menschen. Nur fällt es den Introvertierten vielleicht schwerer, ein Gespräch zu führen; sie müssen sich anstrengen und evt. Umwege wählen, um das Ziel einer Kommunikation zu erreichen. Notwendig ist diese aber absolut, selbst wenn die Umgehungslösung teilweise mit Stress verbunden sein sollte. Menschen brauchen das Gespräch weiterlesen

Träume

„Unterwegs“

Wo befinde ich mich?

Viele Träume handeln vom Reisen. Die entscheidende Frage ist meist: “Kann ich mein Ziel erreichen?” Meine Frau und ich sind unterwegs. Unser Reiseziel ist das schöne München in Deutschland. Der Zug bleibt irgendwo zwischen dem Bodensee und München stehen, eine Diesellok schiebt unseren Wagen hin und her, bis wir auf einem Abstellgleis eines kleinen Bahnhofs landen. Wir erkundigen uns: „Wo geht es hier nach Augsburg?“. Ich steige aus, die Gegend ist bewaldet. Plötzlich bin ich alleine und gelange in ein unterirdisches Stollensystem. Die Höhle besteht aus Beton und Eisen. Ich steige einen engen Schacht hinauf und habe die grösste Mühe, einen Ausgang zu finden. Langsam aber sicher werde ich nervös. Ich treffe auf eine gelb gestrichene Eisen- oder Blechtüre. Der einzige Ausgang führt in eine unbekannte weite Landschaft. Wo befinde ich mich? Sind wir zu weit im Norden? Mit dieser Frage endet der Traum.

Die Schneewanderung

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Fragen und Ich-Botschaften

Die psychologische Biografie versucht, die Schlüsselerlebnisse im Leben und den positiven Einfluss der „Umgebung“ auf das Verhalten zu zeigen — vor allem Familie und berufliches Umfeld. Zudem soll eine Biografie zeigen, wie das soziale Verhalten und die soziale Kompetenz verbessert werden können: durch Arbeitseinsatz, Kommunikation, Ich-Botschaften, Rückfragen, usw. Neben den Umweltfaktoren (jetzigen Umständen) kommt es auch auf das eigene Verhalten (Prinzipien und Technik) an, sprich…

Kommunikation:

  1. Aktives Zuhören
  2. Ich-Botschaft

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